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Richtlinien für Ihr E-Mail Marketing: Wem Sie schreiben dürfen und wem nicht.

Noch sind E-Mails ein beliebtes und wichtiges Instrument in der Kommunikation mit Kunden und Interessenten. Deshalb möchte ich heute einige wichtige Regeln zum E-Mail Marketing beschreiben.

Der Anlass ist die ungläubige Reaktion eines Kunden als ich ihm erklärte, dass er nicht einfach so E-Mails an seine Interessenten senden darf.

Grundsätzlich dürfen Sie keine E-Mails senden, wenn der Empfänger das nicht ausdrücklich erlaubt hat (Permission).

Es werden zwei Arten von Permissions unterschieden:

Confirmed-Opt-In:

Der Empfänger hat sich zum Beispiel für den Erhalt Ihres Newsletters angemeldet. Sie senden ihm eine E-Mail mit dem Datum der Registrierung, den Inhalten der Registrierung, der Möglichkeit zum Widerruf bzw. zur Kündigung und eine Datenschutzerklärung.

Wichtiger Bestandteil hier ist, dass Sie dem Empfänger eine Möglichkeit geben, die Anmeldung zu widerrufen.

Eine noch bessere Methode ist, sich die Registrierung noch einmal bestätigen zu lassen. Das ist das

Double-Opt-In:

Sie senden eine E-Mail wie oben beschrieben und bieten zusätzlich einen Link zur Bestätigung der Registrierung an (einen Aktivierungscode). Der Empfänger muss aktiv auf den Link klicken, um die Registrierung abzuschließen.

Wichtig: Auch wenn der Empfänger telefonisch zugesagt hat, E-Mails zu erhalten, reicht das nicht aus. Lassen Sie sich die Erlaubnis noch einmal per E-Mail bestätigen!

Vorsicht beim Kauf von E-Mail Adressen! In letzter Zeit sind mir immer wieder Adressanbieter begegnet, die auch E-Mail Adressen anbieten und von einer Erlaubnis zum E-Mail Versand sprechen. Das ist sehr fragwürdig, denn der Empfänger muss ausdrücklich dem Erhalt einer bestimmten Sendung wie einem monatlichen Newsletter oder regelmäßigen E-Mails mit Produktinformationen zustimmen und zwar gegenüber dem Versender, also Ihnen. Wenn Ihnen Adressen aus einer allgemeinen Datenbank angeboten werden, ist es eher unwahrscheinlich, dass die Kontakte dem Erhalt speziell Ihres Newsletters zugestimmt haben! Die meisten Adressanbieter sind jedoch seriös und professionell im Umgang mit E-Mail Adressen und verweisen Sie auf die nicht vorliegende Erlaubnis.

Aber auch für Form und Inhalte des E-Mailings gelten Richtlinien, die Sie beachten sollten.

Hier drei wichtige Punkte:

  • Eine Werbe-E-Mail muss als solche erkennbar sein. Sie darf beispielsweise nicht den Eindruck einer privaten E-Mail erwecken und den Empfänger damit in die Irre führen.
  • Der Absender muss eindeutig erkennbar sein.
  • Auch Werbe-E-Mails unterliegen der Impressumspflicht.

Absolut empfehlenswert ist hier die Lektüre der „eco Richtlinie für zulässiges E-Mail-Marketing„.

eco – Der Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. hat gerade die vierte Auflage dieses sehr hilfreichen Leitfadens herausgebracht. Sie können ihn direkt beim Verband kostenfrei herunterladen.

Über Maren

Marketing Beraterin und Macherin, spezialisiert auf Marketing für IT-Produkte in Deutschland. Mit einer großen Leidenschaft für Social Media.

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